Gewerbliches Baurecht & Grundstücksrecht

Rechtssicherer Erwerb von Industrieflächen nach BGB und BauGB

Prüfung der Bebaubarkeit, Vertragsgestaltung und Absicherung von Entwicklungsvorhaben – von der Flächennutzungsplanung bis zum notariellen Kaufvertrag.

Industriegebiet mit Baukränen und Erschließungsstraße
§ 34 BauGB

Prüfung der Einfügungsklausel für unbeplante Innenbereiche

§§ 434 ff. BGB

Mängelhaftung und Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag

§ 9 BauGB

Festsetzungen des Bebauungsplans für Industrieareale

§ 31 BauGB

Befreiung von Festsetzungen bei Betriebserweiterungen

Was unsere Mandanten sagen

Unternehmen vertrauen auf unsere Expertise bei der gewerblichen Grundstücksakquise, Bauleitplanung und Vertragsgestaltung nach BGB.

„Die Prüfung der Bebaubarkeit nach §34 BauGB war für uns Neuland. Das Team von DesertReservation hat die planungsrechtlichen Spielräume präzise dargestellt und den notariellen Kaufvertrag so gestaltet, dass wir die Altlastenhaftung sicher ausgeschlossen haben.“
Frau Prof. Elisabeth Wunderlich Geschäftsführerin, Wunderlich Industrieentwicklung GmbH
„Bei der Erweiterung unseres Betriebsgeländes half die fundierte Analyse des Flächennutzungsplans und die Befreiung nach §31 BauGB. Die Kommunikation war direkt, die Verträge wasserdicht. Klare Empfehlung für jedes B2B-Unternehmen.“
Friedrich-Wilhelm Böhme Leiter Immobilien, Böhme Logistik KG
„Der Gewährleistungsausschluss für Bodenverunreinigungen wurde exakt nach unserer Risikolage formuliert. Die Beratung zu den §§ 434, 437 BGB war praxisnah und auf den Punkt. Wir arbeiten seitdem ausschließlich mit DesertReservation.“
Frau Annelore Herold Syndikusrechtsanwältin, Herold & Söhne AG
„Die Due-Diligence-Prüfung für das Industrieareal in Nordrhein-Westfalen war akribisch. Jede planungsrechtliche Hürde wurde dokumentiert, die Vertragsklauseln zur Mängelhaftung nach BGB waren maßgeschneidert. Absolut professionell.“
Raphael Wilhelm MBA. Projektentwickler, Rhein-Ruhr Gewerbepark GmbH
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Geprüfte Gewerbegrundstücke
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Erfolgsquote bei Bauvoranfragen
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Jahre Erfahrung im Gewerbeimmobilienrecht

Häufige Fragen zum gewerblichen Grunderwerb

Beratungstermin vereinbaren

Welche Unterlagen benötige ich für die Prüfung eines Industriegrundstücks?

Für eine belastbare Prüfung der Bebaubarkeit benötigen wir den aktuellen Grundbuchauszug, den Flurkartenauszug sowie den Bebauungsplan der Gemeinde. Bei unbeplanten Innenbereichslagen ist zusätzlich eine Bescheinigung der Bauaufsichtsbehörde über die Lage im Innenbereich nach § 34 BauGB erforderlich. Fehlen diese Dokumente, kann die Prüfung der planungsrechtlichen Zulässigkeit nicht rechtsverbindlich erfolgen.

Wie läuft die Vertragsgestaltung beim Grundstückskauf ab?

Der notarielle Kaufvertrag wird nach der Prüfung aller relevanten Unterlagen durch unseren Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht entworfen. Wir achten besonders auf die Formulierung der Beschaffenheitsvereinbarung nach § 434 BGB und die Regelung der Mängelhaftung. Der Vertragsentwurf wird mit Ihnen und dem Verkäufer abgestimmt, bevor er zur Beurkundung an den Notar geht. Die Beurkundung selbst erfolgt durch den von Ihnen gewählten Notar.

Was kostet die rechtliche Begleitung eines Grundstückserwerbs?

Die Kosten richten sich nach dem Gegenstandswert und dem Umfang der Leistung. Für eine umfassende Beratung inklusive Vertragsprüfung und -gestaltung berechnen wir in der Regel einen Pauschalbetrag zwischen 1.500 und 4.500 Euro netto, abhängig von der Komplexität des Vorhabens. Hinzu kommen die Notar- und Gerichtskosten, die gesetzlich festgelegt sind. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot nach einer ersten Besprechung.

Welche Rolle spielt der Bebauungsplan für mein Bauvorhaben?

Der Bebauungsplan setzt die Art und das Maß der baulichen Nutzung für ein Grundstück verbindlich fest. Er bestimmt, ob auf dem Grundstück ein Gewerbe- oder Industriegebiet entstehen darf, welche Geschossfläche zulässig ist und welche Abstandsflächen eingehalten werden müssen. Weicht Ihr Vorhaben von den Festsetzungen ab, kann eine Befreiung nach § 31 BauGB beantragt werden. Wir prüfen für Sie, ob eine solche Befreiung realistisch ist und welche Erfolgsaussichten bestehen.

Was passiert bei Altlasten auf dem Grundstück?

Altlasten wie Bodenverunreinigungen oder Altablagerungen können den Grundstückserwerb erheblich erschweren. Im Kaufvertrag muss geregelt sein, wer für die Sanierungskosten aufkommt. Wir empfehlen, vor dem Kauf ein Bodengutachten durch einen öffentlich bestellten Sachverständigen einzuholen. Im Vertrag können wir einen Gewährleistungsausschluss für Altlasten nur dann wirksam vereinbaren, wenn der Verkäufer die Belastung nicht arglistig verschwiegen hat. Die Rechtsprechung des BGH stellt hier strenge Anforderungen.

Wie lange dauert die gesamte Transaktion?

Von der ersten Prüfung bis zur Eintragung im Grundbuch rechnen Sie mit einem Zeitraum von acht bis zwölf Wochen. Die Dauer hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit der erforderlichen Unterlagen, der Komplexität der Vertragsverhandlungen und der Auslastung des Notars ab. Bei schwierigen planungsrechtlichen Fragen kann sich der Prozess auf bis zu sechs Monate verlängern. Wir halten Sie über den Fortschritt jeder Phase auf dem Laufenden.

Dokumentation der Beratungspraxis

Visuelle Einblicke in die gewerbliche Grundstücksprüfung

Luftaufnahme eines Industriegebiets mit erschlossenen Grundstücken
Standortanalyse

Prüfung der Bebaubarkeit nach § 34 BauGB

Bewertung eines unbeplanten Innenbereichsgrundstücks hinsichtlich Erschließung und Einfügung in die nähere Umgebung.

Notarieller Kaufvertrag mit Stempel und Unterschrift
Vertragsgestaltung

BGB-Mängelhaftung und Gewährleistungsausschluss

Formulierung von Haftungsausschlüssen für Altlasten im notariellen Grundstückskaufvertrag nach §§ 434, 437 BGB.

Bebauungsplan mit farbigen Flächen und Legende
Planungsrecht

Bindungswirkung des Bebauungsplans nach § 9 BauGB

Analyse der Festsetzungen für ein geplantes Logistikzentrum und Prüfung von Befreiungsmöglichkeiten nach § 31 BauGB.

Bauzeichnung eines Gewerbegebäudes mit Maßangaben
Projektentwicklung

Flächennutzungsplan und industrielle Nutzung

Abgleich der geplanten Nutzung mit den Darstellungen des Flächennutzungsplans für ein 12.000 m² großes Areal.

Rechtliche Dokumente auf einem Schreibtisch
Due Diligence

Altlasten und Bodenverunreinigungen

Prüfung von Altlastenverdachtsflächen und Formulierung von Gewährleistungsausschlüssen im Kaufvertrag.

Besprechungsraum mit Stadtplan und Notizen
Beratungstermin

Erweiterung eines Betriebsstandorts

Strategische Beratung zur planungsrechtlichen Zulässigkeit einer Betriebserweiterung im Außenbereich nach § 35 BauGB.

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